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Nutzer von: 23.04.2008
7 Beiträge
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Demnächst gibt es Buttons zu kaufen mit der Aufschrift „Ich habe JA gestimmt“ oder „ich habe NEIN gestimmt“, damit man sich irgendwie als Schweizer nicht schämen soll wie man abgestimmt hat. Dabei empfinde ich gerade die schweizerische Demokratie, als das richtige System. Das Volk ist der Chef! Nicht irgendein Mensch oder Gott, DAS VOLK! Dabei ist natürlich ein gesunder Minderheitsschutz zu gewährleisten, aber die Mehrheit bestimmt. Die Mehrheit und das bei einer hohen Stimmbeteiligung, hat am 29.11.2009 ein Ja zum „Stopp den Minaretten Bau“ gestimmt. Damit hat das Schweizervolk eigenständig abgestimmt, was es für richtig hält. Die die dieses Resultat nicht erwartet haben, sind doch selbst schuld, es gebührt, als Schweizer und Gast unseres Landes dieses Abstimmungsresultat zu akzeptieren und umzusetzen.
Verbote mag doch keiner, man nehme nur das Rauchverbot… Trotzdem teilweise braucht es Verbote, die Menschlichkeit, braucht Verbote um in Gesellschaft zu leben.
Wir haben Religionsfreiheit und das soll auch so bleiben, aber! Bei uns kommt die Eidgenossenschaft und ihre Verfassung vor Religionsgebote und Verbote. Jeder soll glauben an was er glauben will, doch Toleranz braucht es auf beiden Seiten. Unsere Verfassung hoch, Religion ist privat!
Ach und weil es ja nicht nur um die Minaretten geht, hier eine Übersetzung der Rede vom australischen Premier Minister, zum Jahrestag der Bali Attentate Februar 2008 Quelle: Googel. Unsere Politiker sollten auch so ehrlich sein und zur Schweiz stehen:
Premier John Howard – Australien
Muslime, die unter dem islamischen Gesetz der Sharia leben wollen, wurden angewiesen, Australien zu verlassen, da die Regierung in ihnen Radikale
sieht, die mögliche Terroranschläge vorbereiten. Außerdem zog sich Howard den Zorn von einigen australischen Muslimen zu, da er unterstrich, geheimdienstliche Aktivitäten zum Ausspionieren der Moscheen in seinem Land zu unterstützen. Wörtlich sagte er:„EINWANDERER, NICHT AUSTRALIER, MÜSSEN SICH ANPASSEN“. Akzeptieren Sie es, oder
verlassen Sie das Land. Ich habe es satt, dass diese Nation sich ständig Sorgen machen muss, ob sie einige Individuen oder deren Land beleidigt.
Seit den terroristischen Anschlägen auf Bali spüren wir einen zunehmenden Patriotismus bei der Mehrheit der Australier. Diese Kultur ist in über zwei Jahrhunderten gewachsen, geprägt von Gefechten, Prozessen und Siegen von Millionen von Frauen und Männern, die alle nur Frieden gesucht und gewollt haben.
Wir sprechen überwiegend ENGLISCH, nicht Spanisch, Libanesisch, Chinesisch, Japanisch, Russisch, Italienisch, Deutsch oder andere Sprachen.
Deswegen, wenn Ihr Teil unserer Gesellschaft werden wollt …. lernt unsere Sprache!
Die meisten Australier glauben an Gott. Es sind nicht einige wenige Christen, es ist kein politisch rechter Flügel, es ist kein politisch motivierter Zwang, nein – es ist eine Tatsache, denn christliche Frauen und Männer, mit christlichen Prinzipien, haben diese Nation gegründet, und dies ist ganz klar dokumentiert. Und es ist sicherlich angemessen, dies an den Wänden unserer Schulen zum Ausdruck zu bringen.
Wenn Gott Euch beleidigt, dann schlage ich Euch vor einen anderen Teil dieser Welt als Eure neue Heimat zu betrachten, denn Gott ist Teil UNSERER Kultur.
Wir werden Eure Glaubensrichtungen akzeptieren, und werden sie nicht in Frage stellen. Alles was wir verlangen ist, dass Ihr unseren Glauben akzeptiert,
und in Harmonie, Friede und Freude mit uns lebt. Dies ist UNSERE NATION, UNSER LAND und UNSER LEBENSSTIL, und wir räumen Euch jede
Möglichkeit ein, all diese Errungenschaften mit uns zu genießen und zu teilen.
Aber wenn Ihr Euch ständig beschwert, Mitleid sucht, unsere Fahnen verbrennt, unseren Glauben verurteilt, unsere christlichen Werte missachtet, unseren Lebensstil verurteilt, dann ermutige ich Euch einen weiteren Vorteil unserer großartigen
australischen Demokratie und Gesellschaft zu nutzen: DEM RECHT DAS LAND ZU VERLASSEN! Wenn Ihr hier nicht glücklich seid, dann GEHT! Wir haben Euch nicht gezwungen hierher zu kommen. Ihr habt gebeten hier sein zu dürfen. Also akzeptiert das Land, das Euch akzeptiert hat.“
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Nutzer von: 29.04.2008
5 Beiträge
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Eh bien moi, j’ai voté NON à l’initiative anti-minarets. Et j’ose le dire ! Pourquoi interdire ce qui n’a jamais posé problème, ce qui n’est que le symbole d’une religion de paix ? Les églises ont leur clocher ; pourquoi les mosquées n’auraient-elles pas leur minaret ?
Le peuple a décidé ? Que c’est bien ! Le problème, c’est que les gens n’ont pas dit non à ce qui n’est qu’un problème d’architecture, qui peut d’ailleurs être résolu par le biais des autorisations de construire – il était donc inutile – et ridicule – d’inscrire une interdiction dans la Constitution. Le problème c’est qu’on a fait croire au peuple – par les moyens habituels des extrémistes de droite, dont les fameuses affiches – que derrière la construction de minarets se cachaient de dangereux terroristes et des fanatiques religieux qui n’ont d’autre but que d’islamiser la Suisse et d’opprimer la femme ! Et le peuple a marché ! En réalité, il y avait des intentions xénophobes et racistes derrière cette initiative ; et c’est le racisme et l’intolérance qui se sont exprimés à travers ce vote. Car bien sûr, « on n’est bientôt plus chez nous, avec tous ces étrangers ! » Des étrangers à qui l’on reproche de vouloir pratiquer LEUR religion chez NOUS ! Alors que notre Constitution (art. 15) garantit la liberté de conscience et de croyance !
C’est pourquoi, en raison de la désinformation et des amalgames faits autour d’une simple question d’architecture, je considère cette votation comme non valable, car elle n’aurait jamais dû être permise par le Conseil fédéral et le parlement.
Aujourd’hui, j’ai honte de la décision du peuple suisse. Car, au mépris de notre Constitution, des Droits humains et de la Convention européenne des droits de l’homme, on a discriminé et accusé de tous les maux une communauté religieuse pacifiste et sali la réputation de la Suisse dans le monde entier.
Quant au discours du premier ministre australien cité par Gabriella Steinmann, je trouve tout à fait déplacé de le citer en rapport avec la votation sur les minarets. Avez-vous déjà vu et entendu, en Suisse, des musulmans dire qu’ils sont humiliés par le Dieu chrétien, se plaindre de nos lois et coutumes, brûler des drapeaux suisses, condamner notre religion ? Les musulmans, dont la plupart sont d’ailleurs Suisses, ne vivent-ils pas en bonne harmonie et en paix avec leurs semblables ? Même s’il existe (peut-être) des exemples isolés, on ne peut pas, en tout cas, généraliser comme le fait ce premier ministre (qui pour moi est le dernier des ministres…).
Ce vote s’explique : c’est le vote de la peur (belle réussite pour l’UDC). Mais peur de quoi ? Ce vote aura peut-être le mérite de faire comprendre à chacun, mais spécialement aux responsables politiques, qu’il reste beaucoup à faire pour dissiper ces peurs, pour accepter les différences et pour faire appliquer les articles des droits humains dont s’inspire notre Constitution et les conventions auxquelles la Suisse a adhéré.
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Nutzer von: 24.05.2008
15 Beiträge
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Wenn ich ganz ehrlich bin und aus dem Herzen heraus entscheide, ich möchte glatt sämtliche Religionen verbieten, die haben für mich alle etwas teuflisches. Alle die lieben Religiösen wollen meine Freiheit irgendwie einschränken und das ist mir zutiefst zuwider. Da ich aber Freiheit einfordere muss ich auch Freiheit zugestehen, das Minarett-Verbot ist falsch.
Das Minarett-Verbot verstehe ich als Absage an den Islam und nicht nur an dessen Symbole. Das unerwartete JA ist sehr wohl nachvollziehbar und zeigt die Ignoranz der Etatisten aller politischen Lager. Für mich ist ein „muslimisches“ Kopftuch Ausdruck von Unterdrückung und von Ewiggestrigem patriarchalem Machtgehabe. Vor dem Islam Angst zu haben, empfinde ich als gesunde Reaktion eines freiheitlich orientierten Menschen. Wenn ich mir ausmale wie mein Leben bereits unter gemässigten islamischen Gesetzen aussehen würde, ich könnte glatt opportunistisch dem mir moralisch feindlichen Papst meine ganze Unterstützung zusichern.
Wenn dieses Ja in Europa die Singalwirkung erzeugt, dass keinerlei Scharia-Gesetze eingeführt werden können und diejenigen im Schatten aufgedeckt und aufgelöst werden, dann ist das Ganze durchaus positiv. Wenn ich das Gefühl habe, dass sich die Scharia mir mehr nähert als entfernt dann sträuben sich mir die Nackenhaare.
Religionen christliche, muslimische, welche auch immer waren sicher auch Wegbereiter der Zivilisation, es gibt nicht nur schlechtes aber ich hoffe inständig, dass die Religionen ihren Zenit noch zu meinen Lebzeiten überschreiten und endlich das Wissen wirklich dominant wird … man darf ja träumen.
@Gabriella:
Mit dem „John Howard“ aus Australien kann ich mich auch nicht so richtig anfreunden, immerhin haben die Australier weltweit den grössten Anteil an bekennenden Atheisten und die vergisst er in seiner Rede vollends. Ich habe Mitleid mit den australischen Atheisten, die werden durch die massive Zunahme von „Religiösen“ an die Wand gedrängt.
@Roland:
Ich bin einverstanden, dass dies ein Votum der Angst war … aber ist es unberechtigt? Wir sind fast im Jahr 2010 und auch in der Schweiz gibt es aus religiösen Gründen immer noch Übergriffe, werden Mädchen verstümmelt, Kinder geschlagen, Frauen unterdrückt, Frauen zwangsverheiratet, kritisch Fragende ausgestossen, Freiheit einfordernde Frauen ermordet … Diese Auswüchse sind nicht vertrauensfördernd und fast täglich rauschen derartige Schlagzeilen durch die Medienwelt. Ich bin mir sicher, das Volk hat eher aufgrund solcher Tatsachen, denn aufgrund der ewig polemischen SVP entschieden. Für die SVP heiligt der Kampf die Mittel und das ist nicht OK. Der neue Erfolg der notabene neuen jungen SVP-Generation stimmt nachdenklich und garantiert den Etatisten harte Zeiten. Für mich müssen genau diese Etatisten die Hauptverantwortung tragen. Das Votum war sicher auch ein Votum gegen das Kasperli-Theater des Bundesrats. Die übrigens im Moment in etatistischer Manier das ganze verklären, entschuldigen und herunterspielen … es sei kein Votum gegen den Islam. Die haben nicht einmal die Grösse sich hinzustellen und öffentlich zu erklären: Die Schweizer Stimmbürger haben ein Problem mit dem Islam. Was gedenkt der Islam zu tun dass sich das ändert und warum ist das nicht schon längst geschehen?
Einen guten Beitrag habe ich online aufgeschnappt: Wann endlich hören die Muslimen auf die Auswüchse Ihrer Religion zu erklären, zu rechtfertigen, wann fangen Sie dezidiert an Ihre Religion hier an unsere Gegebenheiten anzupassen? Ich erinnere an den welschen Uni-Professor welcher das Schlagen der Frau als gerechtfertigt sieht!
Und was ist, wenn ich mich nicht mit dem Islam auseinandersetzen mag, ist das bereits intolerant? Was ist wenn ich überhaupt Schwierigkeiten habe jedwelche Religiöse ernst zu nehmen. Ein echt Gläubiger unterstellt doch sein ganzes Wesen diesem Glauben, da kann doch keine glaubwürdige Aussage mehr zustande kommen. Und warum soll ich die Unterschiede zu den Muslimen akzeptieren wenn ich die Unterschiede teils als problematisch erachte?
Darum Roland bin ich nicht ganz einverstanden wenn Du Verständnis und Toleranz einforderst. Wie begegnet man als Atheist einer derart intoleranten Religionsgemeinschaft?
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Nutzer von: 24.05.2008
6 Beiträge
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«Die Schweiz ist eine vorbildliche Demokratie» sagt der ägyptische Bestsellerautor Alaa Al-Aswani im Interview mit dem Tagesanzeiger http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Die-Schweiz-ist-eine-vorbildliche-Demokratie/story/19450618
Ich kann mich grösstenteils seinen Aussagen anschliessen. Als Schweizer darf man nicht ganz ausser Acht lassen, dass es zwei Aspekte gibt. Den einten beschreibt Alaa Al-Aswani sehr gut, den anderen Aspekt dürfen sich SVP und Regierung teilen. Die Mittel der SVP grenzen an unlauteren Wettbewerb und die Regierung ist gebenüber vielen Themen des Volkes ignorant. Ziel der SVP ist Publicity und Wahlen gewinnen, Ziel der Regierung ist es möglichst reibungsfrei und geräuscharm ihre Vorstellungen durchsetzen.
Mir scheint der Kampf zwischen Rechts-Populisten und Etatisten hat ein neues Niveau erreicht.
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Nutzer von: 23.04.2008
40 Beiträge
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Fan von Frank A. Meyer bin ich nicht, eher das Gegenteil ist der Fall. Aber manchmal hat auch unser Bieler Kommunikationsguru was gutes zu sagen und er kann es dann doch ziemlich pointiert. Aus einem Interview im Blick:
"Es gibt nach diesem Volksentscheid nur falschen Applaus. Den Gegnern der Initiative applaudieren islamische Potentaten, das ist auch eine schlechte Umgebung. Wichtig ist, dass in der Schweiz und in Europa über unsere Werte Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit diskutiert wird – vor allem aber über Schwesterlichkeit, denn es geht ganz besonders um die Unterdrückung muslimischer Frauen."
"Und das alles nur, weil sich – zum ersten Mal überhaupt – die Bürgerinnen und Bürger in einem Land frei zum Islam äussern konnten. Am falschen Objekt zwar, manche mit inakzeptablen Tönen, viele andere aber eben auch aus durchaus respektablen Motiven."
"In der Frage der Menschenrechte verzichten die Sozialdemokraten, die Grünen und die Feministinnen auf jede Kritik am Islam. Sie verraten damit seit Jahren, wofür sie angetreten sind: die Ideale der säkularen und bürgerlichen Gesellschaft. Und was am stossendsten ist: Sie verraten, wofür sie über Generationen hinweg gekämpft haben: die Gleichberechtigung der Frauen."
Hier das ganze Interview: http://www.blick.ch/news/schweiz/politik/in-ganz-europa-herrscht-eine-neue-offenheit-135049
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